Identity as a Service – was steckt dahinter?

Egal, ob es darum geht, neue digitale Dienstleistungen anzubieten oder bewährte Serviceangebote digital zu transformieren: Voraussetzung ist immer ein sicheres, zuverlässiges und dabei trotzdem flexibles Identitätsmanagement. Konkret heißt das: Wer ist wer und wer darf was?

Mehr Funktionen, mehr Komplexität

190928_sl_grafik_evolution_textIdentity and Access Management ist ein sich ständig weiterentwickelnder Prozess.

 

Die Antworten auf diese Fragen sind im Laufe der Zeit immer komplexer und leistungsfähiger geworden. Stand am Anfang meist nur der Abgleich eines Nutzernamens mit einem Passwort, geht es heute darum, die Identität von Kunden, Partnern und Nutzern in allen Facetten zu erfassen, laufend zu aktualisieren und jederzeit zu schützen. Dazu müssen nicht nur wichtige Stammdaten verknüpft, sondern auch alle Transaktionen berücksichtigt werden. Selbstverständlich unter Berücksichtigung der jeweiligen Datenschutzanforderungen.

Es tut sich was – seit Langem

Die Entwicklung dieser Funktionalitäten hat zahlreiche Änderungen mit sich gebracht. Aus dem einfachen Passwort für ein einzelnes Konto wurde Single-sign-on. Die zunehmende Integration verschiedener Berührungspunkte (Website, Smartphone-App, Serviceberater vor Ort, Telefon-Hotlines) erlauben einen 360°-Blick auf den Kunden. Und mit dem Internet of Things steht schon der nächste Evolutionssprung vor der Tür.

CIAM – Chancen und Anforderungen

ChallengesVielfältige Anforderungen müssen bei der Wahl einer geeigneten CIAM-Lösung berücksichtigt werden.

Vor diesem Hintergrund entwickelt sich Customer Identity immer mehr zum zentralen Erfolgsfaktor digitaler Geschäftsprozesse. Die Umsetzung aber gestaltet sich – wenig überraschend – als Herausforderung. Vor allem, wenn man die aktuellen und künftigen Anforderungen an solche Customer Identity and Access Management (CIAM) Lösungen bedenkt. So müssen sich künftige Geschäftsideen schnell und reibungslos umsetzen lassen. Und das nicht nur in einem Land, sondern falls nötig auch international unter sehr unterschiedlichen rechtlichen Vorgaben. Bei Fusionen und Zukäufen müssen gegebenenfalls inkompatible Systeme zusammengeführt werden. Und egal, welche Probleme sich sonst noch auftun: Günstig und kalkulierbar muss es in jedem Fall sein.

Und wo geht’s nun lang?

 

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Traditionelle CIAM-Ansätze: Paket- oder Cloud-Lösung

Wie bei jedem Projekt, gibt es auch beim Customer Identity and Access Management mehrere Wege zum Ziel. Da sind zum einen die äußerst leistungsfähigen CIAM-Softwarepakete bekannter Hersteller. Mit ihnen lassen sich meist alle Anforderungen abdecken und auch ausgefallene individuelle Wünsche umsetzen. Dies allerdings mit beträchtlichen Anpassungsaufwand und entsprechenden Kosten. Alternativ bieten Cloud-Provider standardisierte, schnell einsatzbereite Lösungen an, die jedoch nur wenig Spielraum für individuelle Wünsche lassen.

CIAM as a Service

 

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Service Layers kombiniert die Flexibilität von Paketlösungen mit der schnellen Einsatzbereitschaft von Cloud-Services.

Nun stellt sich die Frage: Können die Vorteile der beiden Ansätze nicht irgendwie vereint werden, ohne die jeweiligen Nachteile in Kauf nehmen zu müssen? Auch bei iC Consult haben wir uns ausführlich mit einer derartigen Zusammenführung beschäftigt. Unsere Lösung: Man nehme ein fertiges Produkt von einem Marktführer und passe es so an, dass es als Service in der Cloud laufen kann. Erfolgreich umgesetzt haben wir dieses Konzept mit Service Layers. Damit ist es nun erstmals möglich, sowohl Infrastrukturen als auch Konfigurationen im Code abzulegen und die Build- und Deployment-Prozesse zu automatisieren. Innerhalb kürzester Zeit lassen sich so äußerst leistungsfähige CIAM-Lösungen einrichten und neue, digitale Geschäftsmodelle umsetzen, testen, betreiben oder sogar als fertige Ware verkaufen.

Mehr zu Service Layers und der zugrundeliegenden Philosophie erfahren Sie in unserem Whitepaper oder direkt unter https://servicelayers.com/